Der Versuch, die verschiedenen Stile des Blues zu verstehen


Welche unterschiedlichen Stilrichtungen gibt es im Blues?

Inhaltsverzeichnis

  • Der Blues Rock.
  • Der Classic Female Blues.
  • Der Chicago Blues.
  • Der Country Blues.
  • Der Delta Blues.
  • Der Jump Blues.
  • Der Louisiana Blues.
  • Der Memphis Blues.

Wie viele Blues Arten gibt es?

Country Blues wird auch häufig als zusammenfassende Überschrift über die unterschiedlichen regionalen Blues-Stile und Blues-Spielarten (Piedmont, Atlanta, Memphis, Texas, Acoustic Chicago, Delta, Louisiana, ragtime, folk, songster, etc.) . Auch der ‚Traditional Blues‚ wird häufig als Country Blues bezeichnet.

Was ist die Grundstimmung des Blues?

Liebe, Leid und Sehnsucht – davon sangen die Baumwollpflücker. Die Lieder erinnerten sie an ihre Heimat auf der anderen Seite des Atlantiks. Der wehmütigen Stimmung verdankt die Musikrichtung ihren Namen: Wer sich „blue“ (also „blau“) fühlt, ist traurig oder melancholisch.

Was ist typisch für den Blues?

Formal besteht er aus 12 Takten (je 4 Takte Anrufung, Wiederholung der Anrufung und „Folgerung“), harmonisch aus Tonika, Subdominante, Tonika, Dominante, Tonika mit den Blue Notes (verminderte Terz und Septime) als charakteristischem Merkmal.

Wie viele Strophen hat ein Blues?

Der Blues hat in der Regel eine Länge von zwölf Takten. Diese werden in den drei oben bereits erwähnten Phrasen zu vier Takten gegliedert. Hierbei spricht man meist von einer A-A-B Form.

Ist Blues heutzutage noch modern?

In den letzten Jahrzehnten machte es sich der Blues zu oft an Volksfesten gemütlich, wo er als antiquierter Feel-Good-Sound die Jugend vertrieb. Doch Musiker und Musikerinnen wie Shemekia Copeland verleihen dem Genre wieder gesellschaftliche Aktualität.

Wie erkennt man einen Blues?

Bluesmelodien bestehen oft aus nur 5 Tönen, die man sich ganz leicht merken kann: Es sind die drei Grundtöne der (drei) benutzten Akkorde plus zwei Blue Notes, also die Töne auf den Stufen I, IV und V sowie zwei Blue Notes auf der erniedrigten III. und der erniedrigten VII. Stufe.

Welche Arten von Worksongs gibt es?

Arten

  • Fieldhollers: auf den Baumwoll- und Maisfeldern gesungene laute Rufgesänge.
  • Chaingang Songs: Lieder von Häftlingen, vor allem der Staatsgefängnisse im Bundesstaat Mississippi (parchment farms), in dessen Strafvollzug die Gefangenen Feldarbeit verrichten mussten.

Was tanzt man zu Blues?

Als Bluestanz bezeichnet man einen Tanz auf langsame Musik – meist eben Blues, langsamer Jazz, R&B oder Soul – der versucht, die Aspekte der Emotionalität, Intensität, des Call-and-Response und ähnliches aus der Musik aufzugreifen und zu tanzen.

Was ist das Besondere an einer Bluestonleiter?

Die Bluestonleiter ist ein Versuch, sich dem beabsichtigten Klang anzunähern bzw. deren Klang in Art einer Tonleiter darzustellen. In der musikalischen Praxis gibt es verschiedene Wege, sich diesem Ideal zu nähern. Ein Sänger kann natürlicherweise die Tonhöhe beliebig anpassen.

In welcher Tonart wird Blues gespielt?

Logischerweise findet man als Gitarrist häufiger die Tonarten A-Dur oder E-Dur vor, kommen jedoch Bläser ins Spiel, werdet ihr den Blues sehr häufig in F, Bb oder Eb antreffen, und das sind auch die beliebtesten Tonarten des Jazzblues.

Welche Bluesharp für welche Tonart?

Spielen von Blues-Stücken

Bei dem Spielen oder Begleiten von Blues-Stücken wird die Bluesharp meist „cross“, d. h. mixolydisch, gespielt. Der Grundton zur Durtonart der Mundharmonika liegt also eine Quinte unter der gewünschten Bluestonart; als neuer Grundton wird der Ziehton in der zweiten Kanzelle verwendet.

Ist Blues Dur oder Moll?

„Blue notes“ – die Bluestonleiter

Der Blues lebt von der Traurigkeit der Moll-Klänge. Dies spiegelt sich im Aufbau der Bluestonleitern wieder: Die klassische Bluestonleiter baut sich aus einer Pentatonik in Moll (pénte ist griechisch für fünf) und einer Blue Note auf.

Welche Tonlage für Mundharmonika?

Die Tonlage liegt meistens rund um das mittlere C (C4). Die Stimmlage der Mundharmonika ist vergleichbar mit der einer Oboe, Flöte oder einem Sopransaxophon. Für jede Tonart gibt es ein eigens dafür gestimmtes Instrument.

Was ist die beste Mundharmonika für Anfänger?

Für Anfänger sind deswegen entweder diatonische Richter-Mundharmonikas (sogenannte Blues Harps) oder chromatische Mundharmonikas besser geeignet. Die Blues Harps haben den Vorteil, dass sie in der Anschaffung günstiger sind. Zudem sind sie die heute am meisten verwendete Mundharmonika-Art. Und sie sind vielseitig.

Welche Mundharmonika braucht man für Spiel mir das Lied vom Tod?

Im Original wird diese Melodie nicht wie im Film mit einer Harp gespielt, sondern mit einer chromatischen Muha. Der Schieber wird dabei halb gedrückt, so dass gleichzeitig ein C-Dur und ein Cis-Dur Akkord erklingt.

Welche Mundharmonika passt am besten zur Gitarre?

Am besten nimmst du fürs gleichzeitige Spielen der Mundharmonika und der Gitarre eine diatonische Mundharmonika.

Welche Mundharmonika für Folk?

Die diatonische Mundharmonika, auch Blues Harp genannt, bietet einfache Dur-Tonleitern und Akkorde. Spezielle Spieltechniken wie Bendings und Overbends erweitern den Tonumfang. Typisch ist ihr Sound im Blues, Folk und Country, aber auch Pop und Rock.

Wie lernt man am besten Mundharmonika?

Das erste Ziel beim Lernen der Mundharmonika ist das Treffen von Einzeltönen. Wenn man sauber einzelne Töne spielen kann, kann man auch viele bekannte Lieder auf der Mundharmonika spielen. Mit der Hohner Melody Star fällt es von Anfang an leicht, Einzeltöne zu treffen.

Wie schwer ist es Mundharmonika zu lernen?

Mundharmonika zu erlernen ist nicht schwer und für jeden möglich. Das meine ich uneingeschränkt für Menschen jeden Alters. Denn mehrere Studien haben gezeigt, dass Menschen bis ins hohe Alter noch ein Musikinstrument lernen können. Natürlich wirst du dann kein Star-Virtuose.

Wie viel kostet eine gute Mundharmonika?

Eine gute chromatische Mundharmonika beginnt bei etwa 150 Euro. Auch das sind Instrumente, an denen du lange etwas hast. Man kann zwar auch bereits Chroms in der Größenordnung um 60 Euro kaufen.

Kann sich eine Mundharmonika verstimmen?

Ja, es klingt schon fast unangenehm nach einer Pfeife. Oft kommt dazu, dass es schräg und verstimmt klingt. Bei den hohen Blastönen kann es übrigens auch sein, dass der Ton genauso harsch und unsauber klingt. Auch das Verstimmen kann dort auftreten.