Warum befinden sich bei vielen Vinylplatten die Seiten I und IV auf einer Platte und die Seiten II und III auf der anderen?


Können Vinylplatten kaputt gehen?

Wenn die Schallplatten keinen hörbaren Schaden (stark verzerrtes Klangbild z.B) haben kannst du sie ruhig weiter Verwenden, kaputt geht dadurch nichts. Hallo. Die Schallplatte hat gerade beim Hören ab und zu mal leise geknackst (ist ja aber auch normal) und sonst hat sie sich ganz normal angehört.

Haben Schallplatten zwei Seiten?

Eine Vinyl-Single hat wie andere Schallplatten in der Regel auch zwei bespielte Seiten, die A- und die B-Seite. Auf der A-Seite befindet sich der Haupttitel, auf der Rückseite wie oben beschrieben ein zusätzliches Stück, eine Instrumental-Version, ein Remix des Haupttitels oder ein Teil 2 des Haupttitels.

Warum Vinyl stehend lagern?

Schallplatten werden am besten stehend gelagert, und zwar so aufrecht wie möglich. Denn wenn aus „Stehen“ plötzlich „Lehnen“ wird, die Platten also zu schräg aufbewahrt werden, kann sich das geliebte Vinyl schnell verbiegen und „eiert“ regelrecht beim Abspielen.

Wie kommt Musik auf eine Platte?

Doch wie kommt die Musik auf die Scheibe? Aus heutiger Sicht ist die Produktion einer Schallplatte ein recht ursprünglicher Prozess: elektronisch verstärkte Schallwellen werden auf eine Nadel übertragen. Mit einem messerscharfen Diamanten versehen, ritzt die Nadel die Schwingungen in eine lackierte Metallplatte.

Wie lange hält eine LP?

Günstige Vinylböden haben eine Lebenserwartung von neun bis zehn Jahren, ein hochwertiger Vinylbelag jedoch hat eine Nutzungsdauer von 15 Jahren und einige Hersteller geben eine Garantie von 20 Jahren.

Wie oft kann man eine Platte hören?

Mechanischer Verschleiß ist bei Schallplatten gar nicht so bedeutent wie man gemeinhin annimmt, zwischen 500-1000 Abspielvorgängen pro Seite sollten allemal möglich sein.

Wie viel Zoll hat eine Schallplatte?

Langspielplatte: Das klassische und wohl am weitesten verbreitete Vinyl ist die LP mit einem Durchmesser von 12 Zoll, also 30,48 Zentimetern. Hier haben pro Seite 20 bis 25 Minuten Musik Platz. Abgespielt werden LPs mit einer Drehzahl von 33 1/3 Umdrehungen pro Minute.

Warum laufen Schallplatten mit 33 1 3 Umdrehungen?

Das Material ermöglichte deutlich schmalere Rillen (Mikroschrift) als Schellack. Es wurden kleinere Abtastnadeln eingesetzt und es kam zu einer deutlichen Steigerung sowohl der Tonqualität als auch der Spieldauer. Man verwendete meist 33 13 Umdrehungen pro Minute, nur für kürzere Aufnahmen 78 Umdrehungen pro Minute.

Welche LP sind wertvoll?

Die 50 teuersten Vinyl-Platten der Welt – die Liste

  • Steel City Connection – ‚Dansation’/’Steel City Disco‘
  • Thriller/Delta Cats – ‚Last Dance’/’Unworthy Baby‘
  • The Velvet Underground & Nico – ‚The Velvet Underground & Nico‘
  • Terea – ‚Terea‘
  • Nirvana – ‚Love Buzz’/’Big Cheese‘

Wie wird eine Platte hergestellt?

Die Pressschablone wird mit Dampf auf 180°C erhitzt und die Vinylkuchen werden flüssig. Die hydraulische Presse presst die flüssigen Vinyl-Kuchen mit einem Druck von 110 Tonnen in die Form. So werden die Rillen in das Vinyl gepresst und durch die aufgestellten Kanten ergibt sich die Runde Form des Vinyls.

Wie genau funktioniert eine Schallplatte?

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert die Schallplatte. Die Vinyl-Schallplatte speichert Töne, indem Unebenheiten in eine Kunststoffoberfläche geritzt werden. Der Plattenspieler verwandelt diese Stöße in Klänge, indem ein mechanischer “Finger” (die Nadel) daran entlangfährt.

Wie hat man früher Musik gespeichert?

Die älteste erhaltene Tonaufnahme (im weitesten Sinne) stammt aus dem Jahr 1860. Édouard-Léon Scott de Martinville ließ eine an einer Membran angebrachten Schweineborste auf einer sich drehenden, rußgeschwärzten Walze vibrieren. Seine graphische Aufzeichnungsmaschine von Schwingungen nannte er Phonautograph.

Wie musste vor dem Phonographen Musik gehört werden?

In jeder Schalldose befand sich eine dünne Membran, an der eine stumpfe Nadel befestigt war. Zur Bündelung des Schalls wurde an die zu verwendende Schalldose ein Trichter (Horn) angebracht; dieser musste anfangs noch mit der Hand festgehalten werden.

Wie hat sich die Musik bis jetzt entwickelt?

Mit ziemlicher Sicherheit gehen die frühesten Formen von Musik auf den Gesang zurück. Um aber singen zu können, muss man auch sprechen können. Und dazu braucht es einen weit entwickelten sogenannten Stimmapparat – also eine bestimmte Form von Kehlkopf, Stimmlippen, Rachen und Mundhöhle.

Was waren die Nachteile des Phonographen?

Ein großer Nachteil des frühen Phonographen war es, das die Walzenaufnahmen nur in geringen Stückzahlen gefertigt werden konnten.

Was kam nach dem Phonographen?

Am 26. September 1887 meldete der aus Hannover nach Amerika ausgewanderte Elektrotechniker Emil (Englisch: Emile) Berliner (1851–1929) eine Erfindung zum Patent an: das Grammophon. Dieses stellte eine wesentliche Weiterentwicklung des Phonographen dar und sollte zur Grundlage der modernen Tonindustrie werden.

Wie klingt eine Phonographenwalze?

Dem entgegen wurde bei der Wiedergabe die sich mit gleicher Geschwindigkeit drehende Wachswalze durch einen halbkugelförmigen Saphir abgetastet, und die in einer Schalldose vom Saphir mechanisch auf eine Membran übertragenen Schwingungen wurden über Schläuche oder Schalltrichter hörbar gemacht.

Hat Thomas Edison wirklich die Glühbirne erfunden?

Erfinder der Glühbirne – Es wurde Licht. Ein Leben ohne elektrisches Licht? Heutzutage kaum noch vorstellbar. Thomas Alva Edison ist mit seiner genialen Erfindung der Glühlampe im Jahr 1879 ein bahnbrechender Durchbruch gelungen.

Was ist ein Edison Phonograph?

Thomas A. Edison reichte 1877 das Patent für einen Phonographen ein. Dieses Gerät wurde mit einer Wachswalze betrieben, in welche mit einer Nadel die durch eine Membran übertragenen Schallschwingungen eingeschrieben wurden.

Was kam nach der Schallplatte?

Erst als im September 1982 Philips und Sony im Rahmen eines Joint Venture die Compact Disk (CD) als neuen, digitalen Tonträger in der Musikindustrie einführten, wurde die Schallplatte verdrängt und vom Massenmarkt auf den Nischenmarkt verwiesen.

Was kam nach der Musikkassette?

Ab 1979 machten tragbare Kassettenspieler die Musik dann schließlich mobil. Der Tonträgermarkt sollte aber noch von einer weiteren Erfindung durcheinander gewirbelt werden.

Wann wurde die Vinyl Schallplatte erfunden?

Die Schallplatte, die Berliner 1887 erfand, bestand aus Zink. Fast zeitgleich arbeitet der in die USA ausgewanderte Deutsche Emil Berliner daran, Töne aufzuzeichnen und wiederzugeben. Er baut ein Gerät, das Schallwellen in horizontale Bewegungen einer Nadel umsetzt.

Was gab es vor der Schallplatte?

Die Einführung von Vinyl als Tonträgermaterial bedeutete das Ende der Schellackplatten, die weitaus empfindlicher und teurer waren. Als letztes Unternehmen stellte EMI die Produktion im Jahr 1958 ein. Im gleichen Jahr wurde bei der Deutschen Grammophon die Stereophonie zur obligatorischen Aufnahmetechnik erklärt.

Wo wurde die erste Schallplatte erfunden?

Ursprünglich in den USA als Patent eingereicht und kurz darauf in Deutschland, ging aus der Feder von Emil Berliner die Deutsche Grammophon hervor. Trotz aller ersten Versuche von Scott de Martinville und Edison war es Berliner, der die Schallplatte zu dem machte was sie heute ist.

Wie wurden Schallplatten hergestellt?

Der deutsche Auswanderer Emil Berliner entwickelte nach diesem Prinzip 1888 in den USA die Schallplatte aus Hartgummi. Sie wurde mit einem Grammophon abgespielt. Eine Nadel glitt durch eine Rille in der sich drehenden Schallplatte. Die so abgespielten Töne wurden wiedergegeben und über einen großen Trichter verstärkt.