Warum gibt es überhaupt noch Plattenfirmen?


Welche Aufgaben haben Plattenfirmen?

Was machen Plattenfirmen? Die Aufgabe der Plattenfirma ist eigentlich leicht: Nämlich Platten verkaufen. Die Plattenfirma presst die Musik eines Künstlers oder einer Musikgruppe auf einen Tonträger, bewirbt dieses Produkt, verkauft dann die Tonträger und gibt dem Künstler etwas von dem erwirtschafteten Geld ab.

Wie gründe ich mein eigenes Musiklabel?

Der erste Schritt ist der Gang zum zuständigen Gewerbeamt. Hier melden Sie Ihr Musiklabel an und erhalten einen Gewerbeschein. Das Finanzamt setzt sich anschließend automatisch mit Ihnen in Verbindung, erfasst Sie steuerlich und sendet Ihnen Ihre Steuernummer zu. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Sie Rechnungen stellen.

Warum brauche ich ein Label?

Üblicherweise bezahlt das Label für die Produktion, den Vertrieb und das Marketing von Aufnahmen. Man könnte es auch als Anleihe verstehen. Das Label investiert in deine Musik und deine Karriere und du bezahlst ihm einen festgelegten Anteil deiner Einnahmen.

Welche Musiklabels gibt es?

Die verbliebenen drei weltweit größten Tonträgerunternehmen Universal, Sony Music und Warner, die zusammen zwischen 75 und 80 % Marktanteil auf sich vereinigen, sind zwar nicht selbst Musiklabel, werden jedoch in der Fachsprache Major-Labels oder auch „Big Three“ genannt.

Welche Plattenfirmen gibt es in Deutschland?

Neben Universal Music zählen auch Sony Music Entertainment und die Warner Music Group zu den sogenannten Major Labels. Der größte unabhängige Musikkonzern in Deutschland ist die Edel AG mit Sitz in Hamburg.

Was macht ein Major Label?

Major Labels verfügen über einen eigenen Vertrieb, das heißt über Strukturen, die es ihnen ermöglichen, Tonträger (häufig über Zwischenhändler) in den stationären bzw. Internet-Handel zu bringen.

Wie viel kostet es ein Label zu gründen?

Welche Kosten entstehen, um das Label zu gründen und die ersten Produktionen zu finanzieren? Finanzbedarf: Grob geschätzt, benötigt man für eine Labelgründung circa 10.000 € auf der hohen Kante, damit man in der ersten Zeit nicht in finanzielle Nöte gerät.

Was kostet ein eigenes Label?

Dafür muss man bei der Gründung ein Stammkapital von 25.000 Euro (Deutschland), 35.000 Euro (Österreich) oder 20.000 Franken (Schweiz) einbringen.

Wie viel verdient ein Label?

Bei Labels, die nur die Songs online stellen, aber keinerlei Promotionsservice betreiben, liegt die maximal mögliche Ausbeute bei 40 Prozent des Verkaufspreises; tatsächlich ist es in den meisten Fällen eher ein Drittel. Den Löwenanteil des Kuchens haben in jedem Fall der Handel und die Labels.

Wie viele Musiklabels gibt es in Deutschland?

Deutschland hat sich bereits in den 1970er-Jahren den Ruf erarbeitet, ein Land zu sein, in dem die elektronische Musik zu Hause ist.

Ist ein Label eine Plattenfirma?

Im Unterschied zum Label definiert man als Plattenfirma nicht die Marke, unter der ein Tonträger vermarktet wird, sondern den Inhaber der Rechte, sowohl für das Label als auch insbesondere für den Tonträger in der vorliegenden Form.

Was verdient man mit einem Plattenvertrag?

90% aller Musiker umfasst, erhältst Du als Plattenfirma 0,3 Cent pro gestreamtem Song, d. h. für einen erbärmlichen Euro muss Euer gesamtes Album ca. 25 mal komplett gehört werden. Mal schnell hochgerechnet, für 100,- Euro brauchen wir 30.000 Songs!

Wie viel kostet ein Plattenvertrag?

eine Beteiligung an den Verkäufen der Tonträger pro Stück. Üblicherweise wird hier auch vom HAP (Händlerabgabepreis) ausgegangen. Da hier die gesamte Produktion lizenziert wird, sind Lizenzgebühren in Höhe von 12 % bis 23 % für die komplette Produktion möglich.

Was steht in einem Plattenvertrag?

In den meisten Fällen wird in einem Plattenvertrag der vollständige Transfer des Eigentums von musikalischen Urheberrechten an den Master-Aufnahmen vom ursprünglichen Interpreten auf die Plattenfirma angestrebt. Die Plattenfirma sieht es normalerweise darauf ab, die Urheberrechte auf unbegrenzte Zeit innezuhaben.

Wie kommt man zu einem Plattenvertrag?

Der direkteste Weg, an einen Plattenvertrag zu kommen, ist die Bewerbung bei einem Plattenlabel. Suchen Sie in den Gelben Seiten oder im Internet nach einem geeigneten Label. Welche musikalische Richtung vertreten Sie selbst? Ihr favorisiertes Label sollte ebenfalls Künstler dieses Genres vertreten.

Wie bewirbt man sich bei einem Plattenlabel?

Richte auf Deiner Website eine Seite für die Bewerbung bei den Plattenfirmen ein, auf der alles zu finden ist:

  1. Demosongs zum Streamen (also zum gleich anhören) sowie zum Herunterladen. …
  2. Ein Video, in dem zu erkennen ist, wie Du in Zusammenhang mit Deiner Musik herüberkommst.

Was ist ein Major Vertrag?

Major-Label bezeichnet in der Musikindustrie ein Unternehmen, das zur Gruppe der „großen“, marktführenden Musiklabels gerechnet wird.

Wie wird man ein Major-Label?

Für alle, die dennoch ein MajorLabel ansprechen wollen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Universal verweist ungesignte Künstler beispielsweise an die digitale Vertriebsplattform Spinnup, die häufig von den Labels der Universal Music Group gescoutet wird. Aber es gibt noch einen weiteren Weg: Viralität.

Wie funktioniert Musikindustrie?

Als Musikindustrie wird ein Wirtschaftszweig bezeichnet, der Musik produziert, bewirbt und auf Tonträgern vertreibt. Die Musikindustrie wird auch als Musikwirtschaft, Musikbranche oder Musikbusiness bezeichnet.