Wo fand die Schlacht von Poitiers statt?

Schlacht von Tours und Poitiers

Datum 18. oder 25. Oktober 732
Ort Zwischen Tours und Poitiers 46° 44′ 5″ N , 0° 30′ 2″ OKoordinaten: 46° 44′ 5″ N , 0° 30′ 2″ O
Ausgang Fränkischer Sieg

Warum wurde Karl Martell Retter des Abendlandes genannt?

Besonders seit dem 19. Jahrhundert erinnerte sich die Nachwelt vor allem an den Sieg Karl Martells über Araber und Berber in der Schlacht bei Poitiers 732. Karl wurde in der Folge – nach neuerer Forschung zu Unrecht – zum Retter des christlichen Abendlandes stilisiert.

Wo drängte Karl Martell die Araber zurück?

17. Oktober 732: Karl Martell besiegt die Araber bei Poitiers.

Welcher Kommandant zeigte sein militärisches Genie in der Schlacht von Poitiers?

In der Schlacht von Tours und Poitiers im Oktober 732 besiegten die Franken unter dem Kommando von Karl Martell die nach Gallien vorgestoßenen muslimischen Araber und stoppten deren Vormarsch im Westen (→ Islamische Expansion).

Ist Karl Martell Karl der Große?

Er erlangte am 25. Dezember 800 als erster westeuropäischer Herrscher seit der Antike die Kaiserwürde, die mit ihm erneuert wurde. Der Enkel des Hausmeiers Karl Martell war der bedeutendste Herrscher aus dem Geschlecht der Karolinger.

Was bedeutet Martell?

Das Martelltal (auch einfach Martell; italienisch Val Martello) ist ein nach Süden ausgerichtetes Seitental des oberen Etschtals bzw. Vinschgaus in Südtirol (Italien).

War Karl Martell Merowinger?

Der Sohn Pippins des Mittleren, Karl Martell, wurde 714 nach dem Tod seines Vaters Hausmeier. Er ordnete das Frankenreich neu, wobei der merowingische König noch offiziell herrschte. Bekannt wurde Karl Martell vor allem durch seinen Sieg über die Araber in der Schlacht von Tours und Poitiers im Jahr 732.

Wer war der letzte Karolinger?

Dieser war ein außerehelicher Sohn des Pippin, der von 781 bis 810 (Unter-)König von Italien war, und ein Enkel Karls des Großen. Der letzte männliche Nachkomme dieses Hauses – und damit der Karolinger – Graf Eudes, starb nach 1085.

Was ist die Pippinische Schenkung?

Als „ Pippinische Schenkung “ wird in der Forschungsliteratur das Versprechen des Frankenköngs Pippin (751–768) (Pippin der Jüngere) aus dem Jahr 754 bezeichnet, dem Papst den Exarchat von Ravenna und Rechtsansprüche und Orte zurückzugeben, die im Besitz der römischen Kirche waren oder unter ihrer Verwaltung standen, …

Wer oder was sind Hausmeier?

Hausmeier (lateinisch Maiordomus) waren ursprünglich Vorsteher der Hausverwaltung an germanischen Fürstenhöfen, im Fränkischen Reich unter den Merowingern wurden sie zum Vorstand der königlichen Hofhaltung. Neben ihnen gab es zwei weitere wichtige Hofämter: den Marschall (er war der Verwalter der Ställe und Pferde) und.

Wie heißt der Kirchenstaat?

Der Kirchenstaat (lateinisch: Dicio Pontificia oder Status Pontificius, italienisch: Stato della Chiesa oder Stato Pontificio) war das weltlich-politische Herrschaftsgebiet des Papstes, das seit 756 durch die Pippinsche Schenkung (auch Pippinische Schenkung) aus den Ländereien des Bischofs von Rom (Patrimonium Petri) …

Wer fälschte die Konstantinische Schenkung?

Im Mittelalter haben außer Otto III. nur Häretiker und einzelne Gegner des Papsttums in Italien die Konstantinische Schenkung verworfen.

Welche Ziele verfolgte die gefälschte Konstantinische Schenkung?

Und das Dokument, das vor ihm liegt, wurde von seinem prüfenden Auge gerade als Falsifikat erkannt. Es handelt sich um die Konstantinische Schenkung – eine miserabel gefälschte Urkunde, mit der die Päpste seit einem guten halben Jahrtausend ihre umfassende Führungsstellung in der Christenheit einfordern.

Wie alt wurde Kaiser Konstantin?

Konstantin der Große, auch als Konstantin I. bezeichneter römischer Kaiser (306-337), seit 334 Alleinherrscher. Konstantin, sein eigentlicher Name war Flavius Valerius Constantinus, lebte von 270/288 bis 337 und war der Sohn des Constantius Chlorus, der 293 zum Caesar ernannt wurde.

Wer war Kaiser Konstantin ein Steckbrief?

(der Große): Biographie & Lebenslauf. Konstantin wurde am 27. Februar 280 in Naissus als Sohn des Kaisers Contantius I. Chlorus geboren. Das Geburtsjahr von Flavius Valerius Constantinus, so Konstantins lateinische Geburtsname, ist historisch nicht belegt.